Sonntag, 29. Dezember 2013

2014 - im "Biblischen Zahlenmotto"

Das neue Jahr 2014 und sein Bibel-Motto

Ein JAHR DER GOTTES-Ebenbildlichkeit in LIEBE und TREUE. 

Ein Jahr der Heiligung von Ehe und Taufbund. 


Ab dem Jahr 2000 kann man mit der Heiligen Schrift eine interessante Mottowahl für die jeweiligen Jahre gestalten.

Es ist natürlich eine frei gewählte Aufteilung und in dieser Methode ist rein gar nichts pseudomystisches oder geheimnisvolles verborgen.
Es ist lediglich ein kreativer Zugang zu kostbaren Bibelstellen, die man vielleicht sonst eher weniger aufschlägt, obwohl sie fundamental wichtig sind und höchst aktuell. 

Mit dieser freien "Zahlenspielerei" öffnet sich eine großartige Chance, beispielsweise auch das Jahr 2014 (und selbstverständlich auch die folgenden Jahre) mit sehr wichtigen Aussagen der heiligen Schrift zu beleuchten. 

Man könnte also schlicht sagen: 
Die heilige Schrift ist hier wie eine heilige Pforte, durch die wir das neue Jahr mit Gottes Wort gesegnet betreten und die kommenden Tage ganz unter den Anspruch der Offenbarung Gottes und seine Gnade stellen, so dass jeder Tag fruchtbar werden möge für das Reich Gottes - IHM zur Ehre und uns zum Heil.


Das funktioniert (ganz ohne spezielle Regeln und einfach frei so von uns gewählt) wie folgt:

Man nimmt die Jahreszahl 2014 - und teilt diese Zahlen einfach willkürlich auf. 
So kommt man mit ein bisschen Kreativität zu einem detaillierten Jahresmotto:


Zuerst die Tausender als Orientierung für das Buch der Bibel
= 2
Dann in Kombination mit den Hundertern das Kapitel der Bibel 
= 20 
Dann die Zehner als Orientierungs-Vers 
= 1 
Dann die Einer als Leit-Vers 
= 4 
Und schlussendlich die Zehner und Einer gemeinsam für den Weisungs-Vers
= 14 
  • Das ist dann das 2. Buch der Bibel: das Buch Exodus 
  • Exodus Kapitel 20 enthält die Gebote Gottes. 
  • Der erste Vers als Orientierung (Ex 20,1) lautet: "Dann sprach Gott alle diese Worte"
  • Der Leit-Vers (Ex 20,4) für das Jahr weist uns an: "Du sollst dir kein Gottesbild machen und keine Darstellung von irgendetwas am Himmel droben, auf der Erde unten oder im Wasser unter der Erde."
  • Der Weisungs-Vers (Ex 20,14) trägt uns auf: "Du sollst nicht die Ehe brechen."

Buch Exodus 
20.14 
"Du sollst nicht die Ehe brechen" 


So ergibt sich dann für das Jahr 2014
in diesem Sinne z.B. als Betrachtungsgrundlage folgendes Motto: 

  • GOTT SELBST hat SICH uns in SEINEM Wort und Gebot geoffenbart. 
  • ER ist der SOUVERÄN, ER ist die Wahrheit und will uns durch das Gottesbilderverbot davor bewahren, dass wir in unseren menschlichen "Darstellungen" die Weite und wahre Größe SEINER Wahrheit "entstellen" und "verkrümmen" und so letzlich die Fülle verlieren. Die Ehrfurcht vor dem Geheimnis GOTTES und der Mut zur vollen Wahrheit (= Demut - d.h. unter Anderem auch im Sinn von Mut zur Wahrheit unserer eigenen Beschränktheit gegenüber), das sind die Fundamente der echten Freiheit. Ehrfurcht und Mut zur ganzen Wahrheit (=Demut) sind die Voraussetzung für die Befähigung zum Empfang der Fülle SEINER Offenbarung und für die lebendige Gottesbeziehung zu der wir gerufen sind. GOTT will uns nicht in den Schattenbildern unserer eigenen Vorstellungen verkümmern lassen, sondern uns zu Herrlichkeit der Kindschaft erheben, die aus der Fülle der Wahrheit in GOTT schöpfen und leben darf.
  • Als Ebenbilder GOTTES dürfen wir dann frei von allen "kleinkarierten Götzen" auch ein Spiegelbild der unfassbaren Liebe GOTTES in SEINER Treue sein - IHM ähnlich werden, dem DREIEINEN, dessen Treue ewig währt. 
  • Im Schutzgebot des Ehesakramentes leuchten damit das Fundament, die Hilfe und Weisung für den Weg und das ewige Ziel auf: GOTT ähnlich werden dürfen und den Glanz SEINER Liebes-Treue in diese Welt hinein tragen, damit die menschliche Natur geheiligt und erhoben wird und der göttlichen Natur teilhaftig, die so ganz anders ist, als unsere "Götzenbilder" und "verkrümmten, kurzssichtigen Schattendarstellungen" der Liebe, der Geschöpflichkeit, ...
Dass es in Ex 20.14 um das Sakrament der Ehe geht, das heilig und unantastbar ist, mag in besonderer Weise einladen und dazu aufrufen, dass wir die Synode zu Ehe und Familie in Rom 2014 betend begleiten, die ja mit großen Wogen durch die römische Umfrage bereits in aller Munde ist. (Infos zum Fragebogen auf kath.net)

2014 - Ex 20,14 - DU SOLLST NICHT DIE EHE BRECHEN 
und genau dieses Thema wird 2014 in Rom, in der ganzen Kirche im kommenden Jahr eine nicht unbedeutende Rolle spielen.

Das soll und darf uns auch motivieren, dass wir vermehrt die Hl. Schrift, den Katechismus, die Dokumente zu Ehe und Familie gründlich studieren, um selbst im Glauben zu wachsen, das Glaubenswissen zu vertiefen und dann auch fundiert an den Gesprächen teilnehmen zu können, die mit Sicherheit auch an uns nicht spurlos vorüber gehen werden.
"... haltet in eurem Herzen Christus, den Herrn, heilig! Seid stets bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der nach der Hoffnung fragt, die euch erfüllt" (1Petr 3,15)



HIER kommt man zu unserer Homepage 
mit einer Linksammlung zu den vatikanischen Dokumenten.



Das Jahr 2014 lädt uns mit diesen Bibelversen dazu ein, die unendliche Liebe und Treue des DREIEINEN zu betrachten und in dieser Betrachtung immer mehr in SEIN Abbild gewandelt zu werden - IHM zur Ehre und uns zum Heil.

Dabei können wir im kommenden Jahr in diesen Schriftworten eine Fülle von Betrachtungen finden, Gleichnisse, Hilfen zur konkreten Umsetzung im Alltag, zum Einüben, zur Umkehr und Erneuerung, zum Fortschritt und inneren Wachstum, ... 
GOTT ist z.B. mit uns im Taufsakrament den heiligen Bund eingegangen, dem das Ehebündnis im Gleichnis entsprechen darf, von dem im 6. Gebot (Ex 20,14) die Rede ist. 
Das ist der erste Bund, den wir bewahren und heilig halten dürfen. Es ist der Liebesbund GOTTES mit SEINEM Geschöpf und es gilt: "Du sollst nicht die Ehe brechen", den Liebesbund GOTTES mit dir nicht durch die Sünde brechen und zerstören. 

Gleichermaßen gilt dies für das Band der Treue zwischen den Mann und Frau, die sich das Sakrament der Ehe spenden und so im Schöpfungsplan einen heiligen Platz einnehmen dürfen, der ihnen in besonderer Weise Anteil an GOTTES Schöpferwerk schenken will.

Man sieht - schon in wenigen Gedanken ist für das Jahr 2014 eine Fülle an Betrachtungsmöglichkeiten geboten.
Mehr denn je ist dieses Gebot der Liebe und Treue aktuell, denn in unserer Welt verlieren wir uns immer mehr in den "Götzenbildern" und "verkrümmten / verbogenen Schattendarstellungen" von falscher Eigenliebe und Willkür, von Selbstsucht und Egoismus, von dunkler Autonomiesucht und daraus resultierender Einsamkeit ...
Unschwer erkennt man das Heil, das uns GOTT in diesem Gebot anbietet und schenken will, um all die "Ich-Verkrümmung" zu lösen und uns den Glanz der Gottesebenbildlichkeit und die Freiheit der echten Liebe in Treue und Hingabe zu eröffnen, die wir allein in IHM in Fülle finden.

"Durch Liebe und Treue wird Schuld gesühnt, durch Gottesfurcht weicht man dem Bösen aus." (Spr 16,6) 

Ex 20,14 - das 6. Gebot Gottes 
will als Jahresmotto für 2014 vertieft werden.  

Liebe und Treue - Vertrauen und verbindliche Zusage ohne "wenn und aber",  das ist heute mehr denn je aktuell.


Wie kann man die vorgenannten Schriftstellen im Buch Exodus im Licht des Glaubens vertiefend betrachten?

Man kann auf vielerlei Weise "Götzenbilder machen" und die "Ehe brechen"
  • Da sind die Götzenbilder, die nur einen Teilaspekt der Wirklichkeit zum obersten Maß erheben, wie etwa den eigenen Spaß, die eigenen Bedürfnisse, die eigenen Pläne und Vorhaben, die Karriere, die wankelmütigen und veränderlichen Gefühle, denen man sich willenlos hingibt, statt sie in der Vollmacht und Fähigkeit zur Formung und Reifung zu lenken ...
  • Und diese Ego-Götzenbilder werden dann als Begründung für jede Form des geistlichen wie sakramentalen "Ehebruchs" wie Götter erhoben. Sie werden als "Argumente" gleichsam "angebetet" und zum Maß der neuen Rechtsprechung erhoben. Sie verdunkeln die Heiligkeit des Bundes mit Gott und dem Menschen - sie zerstören auch jeden Bund der Ehe und Treue zwischen zwei Mann und Frau. 
  • Da sind die Götzenbilder, die aus einem treuen, verlässlichen Lebensgefährten kurzerhand einen "Lebens-abschnitts-gefährten" und aus der Gabe einer heiligen Gottesebenbildlichkeit im Ehesakrament einfach eine beliebige "Patchworkfamilienstruktur" machen 
  • und dann mit diesen "modernen Götzenbildern" den vielfachen Ehebruch mit all seinen furchtbaren Wunden auch noch ganz dreist als einzigen (Heils-)weg aus der Sackgasse der überall antrainierten Egozentrik preist.
  • Da sind die Götzenbilder, die völlig frei und je nach eigenem Geschmack auch den Glauben "zurecht schnitzen" wollen, die alles Heilige und Verbindliche im Sinn der Gendermanipulation und -ideologie in Gleichmacherei und unverbindlicher Bedeutungslosigkeit entwerten.
  • Diese Götzenbilder der "X-Beliebigkeit" bringen unter dem Deckmantel der "Toleranz" auch den Glauben zum Ehebruch, wo man den ewigen Liebes-Bund Gottes mit seiner Braut, der einen Kirche, zu einer beliebigen "jeder-glaubt-halt-an-das-was-er-für-richtig-hält-Religionsersatz" verkommen lässt. Diese Götzen der eigenen Weltbilder nehmen den Thron GOTTES mit einer Selbstverständlichkeit ein, so als ob die Liebe und Selbstoffenbarung / die Hingabe und Erlösung GOTTES weder Verbindlichkeit hätten, noch beanspruchen dürften, sondern lediglich der persönlichen Wohlfühllaune dienen müssten.
  • ... Götzen und Treuebruch in so viele Weise!
Wer sich gegen die verbindliche Treue der Liebe wendet - vergeht sich damit direkt gegen GOTT selbst, der die LIEBE und DER TREUE ist. 

Die Liebe und Treue hat viele Gesichter, viele kostbare Facetten und darum ist das sechste Gebot Gottes ein Gebot der LiebeEs umfasst alles, was sich gegen die Liebe - also im Tiefsten gegen GOTT selbst und damit auch gegen uns selbst richtet (die wir Geschöpfe der Liebe GOTTES sein dürften).
  • Wo statt dem EINEN und DREIFALTIGEN GOTT die Götzen Einzug halten, da verliert die Liebe ihren klaren, heiligen Glanz - durch die Zerrbilder der X-Be-liebigkeit.
  • Wo statt dem EINEN und DREIFALTIGEN GOTT die Götzen Einzug halten und die Fülle SEINER Wahrheit und Heiligkeit sich in Zerrbildern von Egoismus und reiner Bedürfnisbefriedigung für den Augenblick verlieren, da wird aus der dem Wunder und dem sicheren Frieden der Treue - plötzlich eine Vielzahl von Wunden der Treulosigkeit und die Verzweiflung der Verlorenheit.
  • Wo GOTT nicht mehr das Maß bestimmt und sein Gebot nicht mehr die Richtschnur ist, da wird das Unmaß zum Götzen und Despoten mit seinen vielfältigen Fesseln.
GOTT hat SICH in JESUS CHRISTUS offenbart, der Menschenantlitz annahm, damit wir wieder die Gottesebenbildlichkeit durch die ERlösung finden dürfen.


"Der Herr hat Himmel und Erde gemacht, das Meer und alle Geschöpfe; er hält ewig die Treue." (Ps 146,6)
"Nie sollen Liebe und Treue dich verlassen; binde sie dir um den Hals, schreib sie auf die Tafel deines Herzens!" (Spr 3,3) 

Im Gebot GOTTES ist immer Leben in Fülle für den Menschen.
"Denn wie die Sünde herrschte und zum Tod führte, so soll auch die Gnade herrschen und durch Gerechtigkeit zu ewigem Leben führen, durch Jesus Christus, unseren Herrn." ( Röm 5,21)

Das 6. Gebot will uns zu echter, tragfähiger Liebe befreien, in Treue und Gottesebenbildlichkeit.
Das Sechste Gebot will uns aus unserer gleichsam angeborenen "ich-Verkrümmung" heraus in die Liebesfähigkeit und echte Bindungsfähigkeit führen, in die wahre Freiheit.
Das Sechste Gebot meint nicht nur das sakramentale Eheleben - es bezieht sich auch auf den Liebesbund GOTTES mit SEINER Kirche und mit jeder einzelnen Seele, die durch die Taufe bräutliche Würde erlangt. 
"Ich traue dich mir an auf ewig; ich traue dich mir an um den Brautpreis von Gerechtigkeit und Recht, von Liebe und Erbarmen, ich traue dich mir an um den Brautpreis meiner Treue: Dann wirst du den Herrn erkennen." (Hos 2,22) 
Das Sechste Gebot will unsere Wunden der Angst durch die Gabe der Treue heilen, 
die Dunkelheiten des Egoismus durch das Licht der Liebe und Hingabe 
und die Verkrümmung unserer "Ich-Vergötzung" aufrichten, so dass wir wahrhaft als Gotteskinder in Gottesebenbildlichkeit leben können.

Das Gebot GOTTES ist immer IHM zur Ehre und uns zum Heil.
...

Das Jahr 2014

Ein JAHR DER GOTTES-Ebenbildlichkeit
in LIEBE und TREUE
Ein Jahr der Heiligung von Ehe und Taufbund

Ein gesegnetes Jahr 2014 im Licht des Wortes GOTTES 

wünschen
M. Voss und D. Knopf



HIER geht es zum letzten Jahresmotto: Jahr des Lebens - 2013


HIER kann man für das Neue Jahr einen Jahresbegleiter, einen "Jahresheiligen" online losen. 
Es ist ein schöner Brauch, sich im Neuen Jahr von einem Heiligen inspirieren zu lassen und sich seiner Fübitte anzuvertrauen.



Und HIER gibt es die Möglichkeit online eine Stelle aus der Heiligen Schrift zu ziehen, die z.B. ins Neue Jahr begleiten kann - als Wegweisung, als ein Trost, als Ermutigung, Ermahnung ... 


Selbstverständlich ist das alles nicht im Sinne eines "Orakels" zu missbrauchen! Diese Angebote dürfen wir in der Freiheit und Dankbarkeit der Kinder GOTTES nutzen, die sich immer von GOTTES Wort und Güte beschenkt wissen und die jede Gelegenheit des Segens und der Gnade dankbar annehmen können.