Dienstag, 31. Dezember 2013

Wir "rutschen" nicht ins Neue Jahr - wir gehen sicher an GOTTES Hand

Karte www.agnus-dei-verlag.de

Über gute Wünsche zum Neuen Jahr.

Heute ist es wieder soweit.
Überall hört man den Spruch "Guten Rutsch ins neue Jahr" oder "Rutscht gut rüber" usw. 

Dass die Wortätiologie teilweise im jiddischen angenommen wird, ist vielleicht wenigen Leuten bekannt, hilft aber auch nicht viel weiter. (siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Guten_Rutsch) 
Selbst da ist die Herkunft nicht unstrittig und aus dem Buch "Deutsche Gaunersprache" möchte man es dann doch lieber nicht herleiten wollen, weil es doch eher antisemitisch anmutet.
Die wenigsten Leute werden das aber alles so genau wissen oder auch so meinen, dass sie z.B. ihre jüdischen Christenwurzeln damit ehren wollten  ... Letzlich ist es auch eher weniger aussagekräftig. "Einen guten Kopf des Jahres"? zu wünschen? Immerhin zwar so etwas, wie "einen guten Beginn", aber das kann ja jeder sagen.  

Da ist ein echter, klarer Segenswunsch in jedem Fall das Privileg und die Freude eines getauften Christen. Deutlich, verständlich und ohne komplizierte Erklärungen können wir mit unserer Wortwahl doch auf einfache weise die Gelegenheit zu einem guten Wunsch wirklich voll nutzen. Warum sollten wir auch die Gelegenheit verpassen, Gott wirklich bewusst einzuladen und den Segen und die Gnade des Himmels herabzurufen?

Es wäre doch schade, nur einen "guten Rutsch" zu wünschen, wo wir Segen schenken dürfen. 
Wir müssen uns ja nicht an der Welt orientieren, oder an allgemeinen Sprüchen, die wir genauso allgemein und nichtssagend beantworten.
"Stattdessen segnet; denn ihr seid dazu berufen, Segen zu erlangen." (1Petr 3,9)

Wir Christen haben doch gerade heute die wunderbare Gelegenheit, den Menschen den Segen Gottes zu wünschen, Gnade und das wirklich Gute, das vom EINZIG GUTEN, nämlich von IHM kommt. 
Warum also dieser "rutschige Unsinn"? 

Rutschen - das ist im normalen Sprachgebrauch eigentlich immer unsicher, unfreiwillig, ja sogar richtig gefährlich.
Man rutscht doch am besten und häufigsten auf Glatteis, auf schmierigen Flächen, auf Unrat ... 
Rutschen bedeutet "Bodenhaftung verlieren".
Dabei rutscht man dann meistens nicht nur, sondern man rutsch auch noch aus, fällt hin, verletzt sich vielleicht ... 

Aber als Christen haben wir Halt und Sicherheit, Zuversicht und Festigkeit in Gott!
Als Christen haben wir die Füße fest auf dem Boden der Wirklichkeit des menschlichen Lebens in dieser Welt, in die CHRISTUS hinein Mensch geworden ist und die ER geheiligt hat in der Erlösung.
Als Christen haben wir auch in schwierigen Situationen einen Halt, sicheren Boden und ein festes Fundament in Gott, egal, was auf uns zukommt. Selbst in den furchtbarsten Momenten können wir in der Erlösungsgnade noch das Licht der Liebe Gottes empfangen und wissen uns fest gehalten und geborgen in SEINER Hand, die uns nicht loslässt.
Gott lässt uns nicht fallen, lässt uns nicht planlos durchs Leben in eine ungewisse Zukunft rutschen und ER will uns vor dem Sturz bewahren, uns auffangen und sicher ans Ziel geleiten.

"Einen guten Rutsch"?
Ein eigentlich sinnloser oder zumindest oberflächlicher Spruch also - als Wunsch für ein neues Jahr! 
Das muss nicht sein.

CHRISTEN "RUTSCHEN" NICHT ins neue Jahr 
WIR GEHEN in die Zukunft - ganz SICHER AN GOTTES HAND
mit Vertrauen und Hoffnung, in Glauben und Zuversicht, 
mit Mut und der Sicherheit, dass Gott uns nicht nur an der Hand hält und schützt, heilt und birgt ... sondern dass wir in SEINER Hand geborgen, gehalten, getragen sind, was immer im Leben auf uns zukommen mag - und auch im neuen Jahr.

CHRISTEN "RUTSCHEN" NICHT ins neue Jahr 
WIR GEHEN in die Zukunft - ganz SICHER AN GOTTES HAND
denn wir sehen uns nicht dem Zufall ausgeliefert oder der Willkür von Umständen, in die wir willenlos oder gar tatenlos hinein schlittern würden. Vielmehr glauben wir an den Plan Gottes, der uns liebt, der uns führt und für jeden Weg unseres Lebens die Gnade bereitet hat, die wir im rechten Augenblick brauchen ...
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CHRISTEN "RUTSCHEN" NICHT ins neue Jahr 
WIR GEHEN in die Zukunft - ganz SICHER AN GOTTES HAND
denn unser WEG ist der HERR selbst, der von SICH sagt: "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich." (Joh 14,6)
Wir sind nicht "rutschend" ins Ungewisse unterwegs, sondern in CHRISTUS auf dem Weg zum VATER im Himmel, der uns liebt!

Gott sagt zu uns:
«Ich unterweise dich und zeige dir den Weg, den du gehen sollst. Ich will dir raten; über dir wacht mein Auge.» (Ps 32,8)


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Darum "rutschen" wir nicht mehr oder weniger gut durchs Leben, ins neue Jahr oder in eine unsichere Zukunft, denn uns gilt das Wort: "Denn du hast mein Leben dem Tod entrissen, meine Füße bewahrt vor dem Fall. So gehe ich vor Gott meinen Weg im Licht der Lebenden." (Ps 56,14) 
"Ob ich gehe oder ruhe, es ist dir bekannt; du bist vertraut mit all meinen Wegen." (Ps 139,3) 

"Ja, du hast mein Leben dem Tod entrissen, meine Tränen (getrocknet), meinen Fuß (bewahrt vor) dem Gleiten. So gehe ich meinen Weg vor dem Herrn im Land der Lebenden." (Ps 116,8-9)



CHRISTEN "RUTSCHEN" also ganz gewiss NICHT einfach blindlings und hilflos ins neue Jahr 
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WIR GEHEN in die Zukunft - ganz SICHER und AN GOTTES HAND,
und über uns leuchtet das Wort und die Zusage Gottes:
"Denn der Herr ist deine Zuflucht, du hast dir den Höchsten als Schutz erwählt. Dir begegnet kein Unheil, kein Unglück naht deinem Zelt. Denn er befiehlt seinen Engeln, dich zu behüten auf all deinen Wegen.
Sie tragen dich auf ihren Händen, damit dein Fuß nicht an einen Stein stößt; du schreitest über Löwen und Nattern, trittst auf Löwen und Drachen. 
(Ps 91,9-113)




Wir wünschen alles - wirklich alles Gute - aber 
nicht diese allgemeine Floskel: wir wünschen keinen "guten Rutsch"

Wir wünschen vielmehr von Herzen allen Menschen ein 
gnadenvolles, neues Jahr und die Fülle des Segens GOTTES.
Wir wünschen den Frieden GOTTES, die Kraft und alle guten Gaben in SEINEM HL. GEIST.
Wir wünschen all das, was GOTT uns schenken will und verheißen hat.

Ein gesegnetes, gnadenreiches, neues Jahr
an der Hand GOTTES und in SEINER Liebe geborgen ...!


"Mein Fuß steht auf festem Grund. Den Herrn will ich preisen in der Gemeinde." (Ps 26,12) 
"Er erhielt uns am Leben und ließ unseren Fuß nicht wanken." (Ps 66,9) 


"Dein Wort ist meinem Fuß eine Leuchte, ein Licht für meine Pfade." (Ps 119,105 )
"Er lässt deinen Fuß nicht wanken; er, der dich behütet, schläft nicht." (Ps 121,3)






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